Bilder von Bernhard Baiker
Als nicht mehr alle Schlafsäle gebraucht wurden, erhielten wir „Großen“ (Obertertia,
Untersekunda) einen Raum, in dem wir in der nachmittäglichen Freizeit uns zu einem
Kaffee-Stündchen treffen konnten. Mit Tauchsieder wurde das Wasser aufgekocht und dann hatte
jeder seinen Anrühr-Kaffee und seine Tasse von zu Hause mitgebracht.
Manchmal wurde dann musiziert und gesungen. Warum auf dem Foto alle in Festkleidung dastehen,
weiß ich nicht mehr.
Dann füge ich noch zwei Fotos von Feiern des Progymnasiums bei. Dem Theatervorhang nach dürfte
das bei einer Aufführung in der
„Brauerei Maier“ gewesen sein (???); irgendwie meine ich mich zu erinnern, dass es ein ernstes
Stück war, eingeübt vielleicht von Pater Zender?
Das andere Foto zeigt den großen Aufenthaltsraum im Missionshaus; Afrika-Wandbild; vielleicht
ist dort hinten auch noch die Eisenbahnanlage zu sehen? Die Lehrer in der ersten Reihe (v.l.):
Frau Schick, Frl. Dr. Schmitz, Herr Einert, Herr Sussmann, Herr Direktor Schick.
Und noch zwei Fotos von einer Firmung mit einem afrikanischen Bischof; der Firmpate auf einem
Foto ist wohl Pater Superior Haag.
1968/69 wurde das Missionshaus eingerüstet und neu gestrichen. Jeder bekam eine Drahtbürste in
die Hand und dann sollte die alte Farbe abgebürstet werden. Die „Bauleitung“ hatte ein Bruder,
der Maurer war und manche Bau- und Renovierungsarbeiten in die Hand nahm (ich meine auch die
kleine Vorhalle, die vor das Hauptportal gesetzt wurde). Ich erinnere mich nicht mehr an seinen
Namen; aber ich weiß noch, seine Spezialität war der „Kratzete-Putz“.
Und dann noch 2 Fotos, auf denen ich selber zu sehen bin, einmal im Schlafsaal und einmal im
Studiensaal.
Zu meiner Zeit waren die Sexta und Quinta des Progymnasiums noch im Missionshaus untergebracht.
Die anderen Klassen im Gebäude des Progymnasiums. Als das neue Progymnasium eröffnet wurde
(1966?), kamen natürlich alle Klassen ins neue Schulgebäude. In den ehemaligen Klassenräumen
wurden nun Studiensäle eingerichtet; ich meine für die beiden oberen Klassen (bin aber nicht
ganz sicher). Jeder bekam einen neuen Schreibtisch. Und am Abend, nach dem Zähneputzen und dem
Löschen des Lichts, durften die Großen im Schlafanzug nochmals runter in den Studiensaal um dort
zu lesen.