Webseite ehemaliger Schüler der Weißen Väter und ihrer Weggefährten
Schulzeugnis und Urkunden
von Alfred Epple
Nachdem Klaus Weiß so großzügig war und uns seine Schulnoten gezeigt hat, habe ich gedacht, dass ich
die Schuldokumente, die ich noch habe auch zur Verfügung stelle. Es handelt sich einmal um das
Halbjahreszeugnis aus der Quarta im Missionshaus, das interessanterweise nicht von meinem Vater
unterschrieben
wurde. Außerdem ist da noch eine Belobung aus der Klasse 6 (Untersekunda) vom Progymnasium und eine
Siegerurkunde aus der Oberprima in Königstein.
Halbjahreszeugnis aus der Quarta. Die Noten – vor allem Betragen! – sind auch ein Spiegel
des Entwicklungsstands während der Pubertät. Wohl gemerkt "Betragen" (= brav sein?) nicht
"Verhalten" (moralische Kategorie).
Die Belobung vom Endzeugnis der Klasse 6. Damals habe ich mich geärgert,
dass es wegen der verdienten Sportnote nicht zu einem Preis gereicht hat.
Irgendwie habe ich in Sport doch noch den Bogen gekriegt – nicht zuletzt dank unseres
Sport- und Englischlehrers Herrn Empter aus Hechingen, der mich und uns sehr gefördert hat.
Immerhin hat es später bei den Bundesjugendspielen fast zu einer Ehrenurkunde gereicht.
Jetzt kommt noch mein Abiturzeugnis (aka Zeugnis der Reife) von der Bischof-Neumann-Schule in Königstein. Die Noten habe ich
weggemacht. Wen es interessiert: Mein Abischnitt war 2.5, damals ganz ordentlich, heute in Zeiten von
Noteninflation eher unter "ferner liefen".
Vorderseite des "Zeugnis der Reife". Der Begriff Reife war wohl auch damals schon etwas
optimistisch.
Die eigentlichen Noten wären hier zu finden. Ich habe sie wegretuschiert. Honi soit qui mal
y pense.
Damals hatte das Abitur noch deutlich einen höheren Stellenwert. Alle Lehrer, die in der
Klasse unterrichteten, haben unterschrieben und auch der Schulträger, Bischof Kindermann.