Die Klepfer

Webseite ehemaliger Schüler der Weißen Väter und ihrer Weggefährten

Gandhura light

Wenn wir auch viele Jahre im Missionshaus des Ordens der Weißen Väter zu Haigerloch davon geträumt hatten, einmal den armen Afrikanern in der weißen Gandhura (der arabischen Tunika des Ordens) den rechten christlichen Weg zu weisen und Hilfe zu bringen, schlug dieser Traum bei meinem jüngeren Bruder Meinolf und mir doch um in einen andern Weg. In beiden Fällen waren es die reizenden Mädels, die bei uns den Reiz an der Mission verblassen ließen. Nicht verblassen sollte aber die Hilfsbereitschaft für Afrika.
Im Dezember 2025 war ich für zwei Wochen wieder in Kenia gewesen, wie zuvor vielleicht schon 35 mal. Es war eine fast überraschende Rückkehr, hatte ich doch gerade dort im August und September für 5 Wochen meinen Pensionärs-Urlaub verbracht, u.a., um in Nairobi bei unseren Freunden George und Jean meinen 79. Geburtstag zu feiern. Dann kam - zurück in Heidelberg - die plötzliche Todesnachricht von unserem Freund, Bischof Philip Sulumeti (88) von Kakamega. Ich hatte ihn im September noch zweimal zurück aus dem Krankenhaus im Gästehaus der Diözese in Westlands, Nairobi, besucht. Mit George und seinem Neffen. Beim zweiten Mal konnte er den Rollstuhl nicht mehr verlassen, wollte nur unbedingt, dass ich ein Video von ihm aufnähme, in dem er zum Abschied in die Kamera winkte. Zum letzten Abschied, wie dann bald klar war. Mit Meinolf hatten wir schon vor Längerem Arbeitsteilung ausgemacht, nämlich dass ich in einem solchen Fall flöge und er das Ticket zahlte. Am Airport Nairobi holte mich der Fahrer von George ab, dem dritten im Freundschaftsbunde, bei dem ich zuhause übernachtete und gemeinsam mit ihm und seiner Frau Jean Njeri zu den Trauerfeierlichkeiten in den Westen des Landes flog. In deren schönem alten Siedlerhaus in Karen/Nairobi hatte ich schon meinen 40. (1986) und unsere Tante ihren 91. Geburtstag (2002) gefeiert.
Begonnen hat diese lebenslange Freundschaft für mich in jungen Jahren, 1967 ... vor fast 50 Jahren, kurz nachdem ich Haigerloch 1964 verlassen hatte. Meinolf folgte 1966. Der jugendbewegte Pfarrer unserer Odenwälder Pfarrgemeinde, Josef Klein, rief mich eines Tages an und bat um Unterstützung, da ich doch etwas Englisch könne. Bei ihm zu Gast war Fr. George, der, aus Rom kommend, wo er Kirchenrecht studierte, weiter wollte nach Bonn und England. Er hatte sich bedanken wollen, weil ihm der Pfarrer einst das Priesterstudium finanziert hatte. Beim sonnigen Gemüt von George und meiner Abenteuerlust war es ein Leichtes, mit dem Opel Rekord des örtlichen Viehhändlers loszufahren und Freundschaft zu schließen. In Bonn staunte ich, wie gut das Land Kenia seine Studenten behandelte. Wir wurden nämlich kurzerhand in die private Residenz des Botschafters zum Essen und Übernachten eingeladen. Am nächsten Tag gab mein Student ein Interview im Deutschlandfunk in Köln. In England, einem Kloster in Southampton, erzählte mir George dann des Rätsels Lösung. Er war der Schwager Jomo Kenyattas, des Präsidenten von Kenia. Deshalb also der schicke Empfang in Bonn ...
1968 fuhr ich unbekümmert mit dem Zug nach Rom, wollte George besuchen. Doch da der in der Vorbereitung zu seinem Rigorosum stand, reichte er mich an den einen Jahr älteren Philip weiter, der gerade aus Kenia gekommen war, um ebenfalls Kirchenrecht zu studieren. Auch wir wurden Freunde. George ging bald als erster Afrikaner in den diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls zur EU nach Brüssel, wo ich ihn mit Meinolf in einem riesigen, fast menschenleeren Stadtpallais besuchte. Philip kam häufiger nach Deutschland in unsere Pfarrgemeinde, lernte blitzschnell Deutsch und konnte so den Pfarrer im Urlaub vertreten. Die Gemeinde liebte ihn innig, versorgte ihn gern mit zugesteckten Geldscheinen und bis zu seinem Tod bestand dort eine schöne Verbindung zu einigen Gemeindemitgliedern, die ihn später auch in Kenia besuchten. Eine Tochter absolvierte als Erzieherin sogar einen einjährigen Einsatz in einer extrem schwierigen Institution der Diözese. Ein Kinderheim für stark behinderte Kinder, dazu absolut in der Pampa.
1972, kurz nach Philips und Georges Rückkehr nach Kenia, hatte ich einen Zeitungsausschnitt mit Informationen erhalten, die beide betrafen. Philip war mit 36 Jahren zum jüngsten Bischof der Welt ernannt worden und George war von Paul VI. aus dem Priesterstand entlassen worden. Er war von Kenyatta mit der Ansiedlung des Hauptquartiers der UNEP in Nairobi betraut worden. 1973 war damit Kenia neben Genf und Wien die dritte Stadt bzw. das dritte Land (und erste Entwicklungsland), das eine bedeutende Unterorganisation der UN beherbergte. George wurde ihr erster Informationsdirektor.
Kenia ist heute in Afrika (nach Südafrika und Ägypten) das Land mit der drittstärksten Wirtschaftskraft. Hätte die katholische Kirche von früh an die Familienplanung unterstützt, hätte sich die Bevölkerung in der Zeit, seitdem ich das Land besuche, nicht fast verdoppelt. Später ein heftiger Streitpunkt mit meinem lieben Bischofsfreund.
Philip wurde zunächst Bischof von Kisumu am Lake Victoria, teilte die Diözese und war dann bis vor ein paar Jahren Bischof von Kakamega, mit 42 Jahren der längst-dienende afrikanische Bischof. George heirate 1976. Das Paar bekam vier Kinder, zwei Jungen und zwei Mädchen. Die perfekte Zahl, um beide Großelternpaare nach schöner afrikanischen Sitte im Namen fortleben lassen zu können.
Schon unsere Mutter hatte mit anderen Frauen der Pfarrgemeinde ab 1969 finanzielle Unterstützung für Philip organisiert. Als ich dann 1979 das erste Mal nach Kenia geflogen war und das große und kleine Elend auch im nächsten Familienkreis von Philip gesehen hatte, beschloss unsere Familie unter Federführung von Meinolf den gemeinnützigen Verein Afrika-Hilfe e.V. zu gründen, den wir erst vor ein paar Jahren auslaufen ließen. Es zahlten regelmäßig die Familienmitglieder ein und manchmal unterstützten uns auch gutherzige Menschen. Unser Ziel war dabei nicht die Welt zu retten, sondern gezielt die Familie von Philip und deren Nahumfeld zu unterstützen. So förderten wir etwa das nach Philip benannte Mädchengymnasium in Kakamega. Er hatte es von dem Geld gegründet, dass er sich von unserer Pfarrgemeinde hatte auszahlen lassen. Der Viehhändler in der Pfarrgemeinde hatte ihm einen Mercedes-Benz, zwei Jahre Versicherung und den Transport nach Kenia schenken wollen. In einem Land, wo die Reichen Wabenzi genannt werden, schien ihm sein Datsun 160Ƴ ausreichend. Diese Geschichte habe ich jetzt bei der Trauerfeier für Philip einem großen Publikum über Lautsprecher erzählt, George erzählte die Geschichte unserer Freundschaft und die der Unterstützung durch die kleine deutsche Pfarrgemeinde. Am ersten Tag waren etwa 4. - 5.000 Menschen an die Kathedrale in Zelte und ins Freie gekommen, am zweiten Tag - mehr für die Öffentlichkeit und Politprominenz - waren es etwa 30.000, die ihren unbestechlichen und volksnahen Bischof in der neu angebauten Krypta in einem Sarkophag zu Grabe trugen. Der Nuntius, ein Holländer, war auch gekommen und sicher zwei Dutzend Bischöfe. Der Nuntius und ich waren die einzigen Weißen unter den Tausenden, soweit ich sehen konnte. Bei meinem ersten Besuch 1979 waren am Altar fast nur Weiße zu sehen, heute erfreulicherweise also umgekehrt.
Das Geld zu überbringen, gelang in all den Jahren recht gut, obwohl es noch kein PayPal oder Wise gab, weil ich ja häufiger hinflog. Unsere Unterstützung für die Familie pflegte ich an Philips Bruder und dessen Frau zu überreichen, weil der Bischof dazu neigte, es in seelsorgerische Aufgaben zu stecken. So haben von neun Kindern acht studiert und heute alle eine Anstellung. Einem von ihren hatten wir ein MBA-Studium in England und ein Trainee-Programm beim großen Logistikkonzern in Deutschland ermöglicht. Er hat heute eine gute Position in einem anderen internationalen Logistik-Betrieb in Nairobi inne. Eine doppelte Aidswaise, Tochter von Angestellten von George, führten wir durch Schule und Studium, ermöglichten ihr die Vorfinanzierung eines kleinen Hauses. Die single mother hat heute einen guten Job bei einem Staatsunternehmen. Ein Mündel von Philip übernahmen wir und förderten sie bis zur Nurse (die weitaus mehr Kompetenzen haben als bei uns). Ihrem Wunsch nach einem Medizinstudium konnten wir aber nicht entsprechen. Ich habe sie bei der Beerdigung getroffen, ihre Tochter studiert heute Medizin. Während der Unruhen bei der Wahl 2007 mit über tausend Toten, beherbergte +Philip etwa 20.000 Flüchtlingen, oft Kikuyus, in seinen Kirchen oder Schulen nahe von Polizeistationen. Eine sehr erfolgreiche Sammelaktion unter Freunden und Bekannten ermöglichte es uns, Matratzen und Decken in großem Umfang zu kaufen. Ob dieser Hilfe erhielt Bischof Philip Todesdrohungen am Telefon.
Die für 2008 geplante Schülerfahrt musste auf ein Jahr später verschoben werden. Wir konnten 2009 noch etwas weiter weg von der Straße zwei Zelt-Camps mit displaced persons sehen. Auch die Schülerfahrt 2027 wird wegen der befürchteten Unruhen verschoben werden müssen. Diesmal werden Unruhen nicht nur wegen der Stammes-Konflikte befürchtet, sondern auch wegen des Kippens der neuen Verfassung, an der Philip an zentraler Stelle über Jahre mitgearbeitet hatte.
Aber auch ohne Verein läuft manchmal privat noch etwas Hilfe nach Kenia. Meinolf und mein viertes, unser neustes "Projekt", ist die Ausbildung einer jungen Frau zu OP-Schwester. Oder während der Corona-Pandemie besorgten wir für ein Massai-Dorf mehrfach Lebensmittel.
1983 war ich mit unseren Eltern nach Kenia geflogen. Wo sonst für mich vielleicht der Fahrer am Flughafen stand, waren jetzt der Bischof, der Minister (George war mehrfach Minister) und die Vorständin des größten Unternehmens Kenias im Spalier aufgereiht: so wurde das Alter geehrt! Für mich ein Glück, denn mein Pass war abgelaufen und George kann den deutschen Botschafter gut. Der fuhr am Samstag in die Botschaft und gab George einen Passersatz für einen Schlamper. Auf diese Reise wurde unsere Familie vom Iteso-Stamm, aus dem Philip stammte, „adoptiert“. Zu dem feierlichen Anlass schächtete mein Vater eine Ziege.
1986/87 nahm ich ein Sabbatical vom Lehrerleben an der Fachschule für Erzieher in Berlin und zog nach Kenia. Ich wohnte zunächst 3 Monate bei George und Jean (feierte dort meinen 40. Geburtstag), bevor ich in ein kleines Settler-Haus in Westlands zog, in Nairobi, wo ich Besuch von Meinolf und seiner zu früh verstorbenen Frau Gabi erhielt (die das reizende Mädchen für Meinolf in Haigerloch gewesen war). Der Versuch den Mount Kenya bis knapp 5.000 Meter zu besteigen, endete für mich recht kläglich auf 4.200 Meter Höhe. Erst 2002 gelang mir die Besteigung, als wir eine Familienreise nach Kenia unternahmen – mit meiner Frau Utta und Tochter Sina (die mit dem dritten Namen Njeri nach Georges Frau benannt worden war), zwei Cousins mit Partnerinnen und eben der schon genannten 90-jährigen unverwüstlichen Tante. Mit Meinolf habe ich dann den Berg nochmals kurz bestiegen. Wir kamen an einem Tag immerhin bis etwa 4.000 Meter.
Sich gegenseitig zum Geburtstag zu besuchen, wurde später nicht gerade Standard, kam aber manchmal vor. Zum 80. Geburtstag von George etwa flogen Meinolf und ich gemeinsam hin. Oder er und Jean kamen zum 60. meiner auch zu früh verstorbenen Frau Utta und eine Woche später zum 70. Geburtstag von Meinolf nach München. Oder George platzte einmal zu einem Besuch in Berlin rein. Ihm war auf einer Konferenz in Bulgarien langweilig geworden und erreichte mich gerade noch am Telefon aus dem Maredo-Steakhouse am Funkturm. Ganz afrikanisch entspannt. Mir flatterten die Nerven, dass er mich um ein Haar verpasst hätte.
Die Hilfe läuft mittlerweile nach dem Ende von Afrika-Hilfe e.V. etwas anders, aber weiter. Seit 2005 haben meine liebe Kollegin und Freundin Silke und ich Schülerreisen nach Kenia organisiert und seit 2009 besteht eine intensive Schulpartnerschaft zwischen einer Heilbronner und Philips Schule. Jeweils im Wechsel fliegt die eine Schule hin, im Jahr drauf folgt der Gegenbesuch, wenn das nicht von zu erwartenden Unruhen oder Corona verlegt werden musste. Die deutsche Gruppe ist immer um die zwanzig Personen stark, die Kenianer kommen zu sechst oder acht. Möglich wird das dadurch, dass das deutsche ENSA-Programm die kenianischen Schüler finanziell ausstattet. Einige Alumni dieser Reise und Silke haben mittlerweile einen neuen Hilfsverein gegründet, „Connecting youth e.V.“ (CY), der Einiges an Hilfe leistet, bevorzugt mit Philips Schule. Augenblicklich wird eine solarthermische Anlage für die Küche installiert (die weder hinten noch vorn klappte, als ich sie im September inspizierte). Ich bin bei CY Mitglied und spende regelmäßig, Meinolf sporadisch, dafür größere Summen. Im September 2025 konnte ich an drei Schulen solide Beträge übergeben (weil ein ungenannter Spender tief in die Tasche gegriffen hatte), mit denen eine Küche vergrößert, eine Latrine gegraben und in Philips Schule der Deutschraum renoviert wurde. Klar, dass in seiner Schule Deutsch angeboten wurde. Deutsch war auch der Wagen, den ihm ein wohlhabender Kenianer in hohem Alter hatte zukommen lassen. Kein Mercedes, sondern ein VW Touareg. Die Library an Philips Schule wurde noch vom alten Afrikahilfe e.V. und dem neuen Connecting Youth erbaut. Sie trägt den Namen unseres Vaters: Johannes-Pousset-Library. Die Latrine mit Sitzgelegenheit wurde hoch im Regenwald von Kakamega für die Schule gebaut, die im Schatten der Kirche liegt, für die wir einst die Kirchenfenster gestiftet hatten.
Die Verteilung der Gelder an die verschiedenen Institutionen oder Projekte verlangt großes Fingerspitzengefühl und Erfahrung, ist doch die Korruption allgegenwärtig, auch in der Kirche. Selbst eine Mitra macht noch keinen sicheren Hafen. Korruption auf allen Ebenen, die Überbevölkerung und eine schwache Arbeitsmoral dürften die drei Hauptfaktoren beim Zustandekommen der insgesamt schwachen Wirtschaft sein. Eine starke Gegenkraft könnte das gute alte deutsche duale Bildungssystem sein. Es flächendeckend einzuführen ist zu teuer. Zur Zeit wird ein Schulcurriculum neu eingeführt, das unter dem Begriff der Kompetenzorientierung praktische Elemente der Berufswelt einführt. Bloß fehlen dafür die ausgebildeten Lehrer in Klassengrößen von 40 bis 80 SchülerInnen. So gibt es zwar mittlerweile überall Vocational Trainings Center, Colleges oder Polytechnics, aber immer erst nach der 12jährigen Gesamtschule. Von den deutschen SchülerInnen, die mit uns Kenia besucht haben, sind einige als Volontär zurückgekehrt. Und zwei der Teilnehmer der Schülerreise von 2009 arbeiten heute - nach entsprechendem Studium und Aufenthalten im Ausland - in unterschiedlichen Arbeitsfeldern für zwei UN-Organisationen … in Nairobi. Da hat sich wirklich ein Kreis geschlossen. Ich habe beide mit ihren jeweiligen Partnern im September 2025 besucht. Eine konnte sogar zu meiner Geburtstagsfeier kommen, die mir George im altehrwürdigen Karen Country Club organisiert hatte. Vor dem Clubhaus steht noch ein riesiger Feigenbaum, der heilige Baum der Kikuyus. Darunter hatte Karen Blixen einst ihre Pferde gehalten. Und ich hatte im Pool den beiden kleinen Töchtern von George vor Jahren das Schwimmen beigebracht, sie mich vom Rauchen entwöhnt. Sie waren damals oft die einzigen Schwarzen im Club. Heute bin ich der Exot. Das Land hat mittlerweile eine starke eigene (obere) Mittelschicht entwickelt. Wenn ich heute zum Dinner die Krawatte vergessen habe, reicht sie mir der Empfangschef nicht mehr galant über den Tresen. So hat sich ein Ort verändert und ist doch gleich geblieben. Nur die Slums haben sich kaum verändert, sind nur noch größer geworden.
Die überbrachten Spenden verschwinden zwar meist nicht vollständig, aber geschmälert. Wie und wo raffiniert Geld abgezweigt wird, bedarf schon jahrelanger Erfahrung und persönlicher Kontakte um Maßnahmen ergreifen zu können, die das verhindern. Selbst ein Kostenvoranschlag ist keine Garantie auf ehrliches Gewerbe. Der kann nämlich teure Materialien enthalten, wo nur Billiges geliefert wird. Den „Gewinn“ teilen sich Betrieb und Schulleitung brüderlich. Oder man spendet für ein Gebäude, das sogar korrekt erbaut wurde, findet aber beim nächsten Besuch an demselben Gebäude eine hübsche Tafel, die den edlen Spender nennt: eine kanadische NGO. Wir jedenfalls haben zunächst auch Lehrgeld bezahlen müssen.
So haben wir beiden Haigerlocher mindestens in unserem nun doch schon langen Leben ein wenig den Traum unserer Kindheit gelebt: den Menschen Afrikas Hilfe zu bringen. Wir haben zwar nicht die Welt gerettet, aber für einige bedeutete es die Welt. Anders als mein Klassenkamerad Otto, kamen wir nicht in der Gandhura, sondern gingen nur in einer Gandhura light: in unserem Afrika..



Hier gibt es einige optische Eindrücke unserer Afrika-Erfahrungen
Raimund Pousset, 18.1.2026