Die Klepfer

Webseite ehemaliger Schüler der Weißen Väter und ihrer Weggefährten

Philosophie in Trier (1965 — 1967)

Pörs Waigand

Viele Ehemalige haben sich zu Wort gemeldet, um über die Erlebnisse in Haigerloch und in anderen Missionshausern ausführlich zu berichten. Berichte und Erinnerungen aus Trier gehören dagegen bisher eher zu den Raritäten, obwohl Trier für nicht wenige Schüler der Kreuzburg die logische Fortsetzung nach dem Abitur war. In diesem Beitrag will ich aus meiner persönlichen Sicht der Dinge uber die 2 Jahre Philosophie in Trier berichten ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Unfehlbarkeit.

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Abb. 1: Seminaristen 1965
Andere "Philosophen" mögen eine andere Sicht der Dinge haben. Wir haben 1965 Abitur gemacht und immerhin sind 7 von 15 aus diesem Jahrgang in Trier gelandet. Die Zahlenverhältnisse anderer Klassen sind mir nicht bekannt. Alles begann für uns am 10. Mai 1965. Freudig wurden wir von einer ganzen Reihe Ehemaliger aus Krotzenburg begrüßt und willkommen geheißen, darunter W. Wanzura, H. Bonke, H. J. Stenger, J. Weber, F. Lienen und noch einige andere. Auch von den uns noch nicht bekannten Seminaristen wurden wir sehr herzlich und freudig begrüßt. Immerhin studierten 1965 noch ca. 45 Seminaristen Philosophie in Trier. Bereits in Krotzenburg hatten wir im letzten Jahr vor dem Abitur eine gewisse Öffnung und Lockerung erleben kénnen. Waren in früheren Jahren Hochfeste oder der Besuch des Provinzials auch zugleich Rauchtage, so wurde etwa Ende 1964 das Rauchen freigestellt. Ebenfalls wurde das bis zu diesem Zeitpunkt streng beachtete Gebot des Silentiums ebenso gelockert wie die Punkt 21 Uhr vorgeschriebene Bettruhe. Auch war es gestattet, auf dem Schlafsaal oder Speisesaal zu reden. Da machten sich irgendwie die Errungenschaften des ü. Vaticanums bemerkbar. Man setzte zusehends auf Dialog und Eigenverantwortung anstatt auf Kadavergehorsam, was wir als sehr wohltuend empfanden
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Abb. 2: Seminaristen gegen 1966/67
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Im Vergleich zu Krotzenburg kam uns der Eintritt ins Philosophikum in Trier wie ein Quantensprung vor. Hier konnten wir für uns bisher unbekannte Freiräume genießen, obwohl es auch hier klare Regeln und einen durchstrukturierten Tagesablauf gab. Als sehr wohltuend empfanden wir die Möglichkeit, in gewissen Grenzen den Tagesablauf nach unseren Vorstellungen zu strukturieren.
Stadtbesuche ohne Begleitung eines obersten Aufsehers und ohne Genehmigung durch den Superior waren für uns bis dahin neue Erfahrungen. Auch konnte man rauchen, wann immer man wollte. Von den für uns neuen Freiräumen machten wir gerne sehr regen Gebrauch.
Obwohl es keine ausdrücklichen Kleidervorschriften gab, passten wir uns während des ersten Jahres den üblichen Vorstellungen älterer Seminaristen einfach an, indem wir zumindest zu offiziellen Anlässen typische Klerikerkleidung trugen. Ehrlicherweise muss man auch zugeben, dass wir mächtig stolz waren, uns in schwarzem Anzug samt Kalkleiste zu zeigen. Zumindest war das für mich das äußerliche Zeichen dafür, meinem Berufswunsch einen gewaltigen Schritt näher gekommen zu sein. Das änderte sich sich aber binnen Jahresfrist, da im Zuge des ü. Vaticanums bis dahin bewährte
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Abb. 1: A. Weig, G. Waigand, H. Schering, G. Amend, 3 : . J. Senft u. C. Knobelspies (A.Becker fehlt)
Einstellungen immer mehr wichen oder gar aufgegeben wurden. So schlugen sich die während des Konzils initüerten Veränderungen beispielsweise in der Kleiderordnung unseres öffentlichen Auftretens nieder. Bereits im Jahre 1966 war das strenge klerikale Outfit bei fast allen Seminaristen dem weißen Hemd mit Krawatte gewichen. Rein äuBerlich waren wir nicht mehr als Kleriker zu identifizieren, man wollte weltoffen und modern erscheinen. Auch die Ansprachen des Superiors Pater Ilsen in den allabendlichen "Geistigen Lesungen kündeten vom "Neuen Geist". Sehr gerne wurde Rudolf Kramer-Badoni als fortschrittlicher Denker zitiert mit dem Hinweis, man müsse nicht warten, bis die Kirche Freiheiten gewähre, diese nehme man sich ganz einfach. Das war Musik in unseren Ohren. Allerdings entwickelten sich diese eigenverantwortlichen Freiräume eher zögerlich, da Superior Ilsen seine Verantwortlichkeiten nach wie vor ernst nahm. So stand es zwar jedem frei, fernzusehen, wann immer er wollte. Jeder wurde aber dazu angehalten, Sendung sowie Sendezeit in ein "Fernsehbuch" einzutragen zur persönlichen Kontrolle, wie er sagte. Stand der morgendliche Messbesuch um 6:30 anfangs nicht zur Disposition, so nahm sich doch so mancher Seminarist trotz intensiven Weckdienstes durchaus das Recht heraus, seine Nachtruhe zu verlängern. Es konnte dann passieren, dass Superior Ilsen sich veranlasst sah, die Langschläfer persönlich zu wecken. Im Gegensatz zu Krotzenburg bestand in Trier die Möglichkeit, frei von minutiösen Vorschriften Eigeninitiativen zu entfalten. Eine dieser Initiativen führte dazu, dass das in der Bibliothek reichlich vorhandene Schrifttum über Afrika gesichtet und in Form eines mit Fundstellen versehenen Schlagwortregisters allgemein verfügbar gemacht wurde. Diese Initiative wurde von unseren "Professoren" ausdrücklich begrüßt und gefördert insbesondere von Andreas Edele, der uns in seinen Vorlesungen mit den Geheimnissen der Pädagogik eines Eggersdorfer vertraut machte. Seine lebendigen und interessanten Veranstaltungen habe ich in bester Erinnerung behalten, obwohl sie samstags kurz vor dem Mittagessen stattfanden. In aller Regel fanden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen vormittags statt. In den Jahren 1965 bis Sommer 1967 standen unzweifelhaft Pater Frühs Critica Maior, Metaphysik und Hylemorphismus im Vordergrund. Zur Forderung der Denkleistung war sein Büro stets durch schwarze Vorhänge total abgedunkelt. Senoussi war die Zigarettenmarke seiner Wahl, worin ihm viele Seminaristen folgten. Er war mit seinem Temperament und seiner Überzeugungskraft mit Abstand eine der markantesten und prägendsten Gestalten dieses Trierer Seminarbetriebs. Den Schwerpunkt seiner philosophischen Lehrtätigkeit bildete ausschlieBlich die Scholastik, deren Grundlage die in Latein vorliegenden Handbücher der Gregoriana waren. Bestens vorbereitet in Großkrotzenburg, mussten wir nicht einmal ein Lexikon zum Verstdändnis dieser Texte aus der Schublade holen. Schon damals glaubte Früh, den Grund allen Übels in der sich mehr und mehr breitmachenden Strömung des Pluralismus erkannt zu haben, worin er die leichtfertige Aufgabe verbindlicher Werte und Normen zu erkennen glaubte. Auch Descartes "cogito ergo sum" konnte schon mal ganz salopp als "Unfug" bezeichnet werden, enbensowenig vermochte die "eidetische Reduktion" eines Wittgenstein seiner Kritik standzuhalten. Martin Heidegger fand mit "Sein und Zeit" keine Gnade vor ihm und mit "Holzwege" war Heidegger ohnehin auf dem Holzweg. Mit Temperament, verbalem Engagement gepaart mit überzeugenden Argumenten, verstand es Früh glänzend, die Spannung stets hochzuhalten; da kam zu keiner Sekunde Langeweile auf. Frühs Auftritte waren authentisch und überzeugend. Dreh- und

Angelpunkt jeglicher Debatte war die Scholastik. Der Aufbau beispielsweise der "Critica Maior" (Erkenntniskritik) war immer gleich stringent: Maior, Minor, Consequens, woran sich die "adversarü" anschließen durften, die nur wenig Raum benötigten, da ihre Positionen im Vergleich zur Scholastik ja nicht nur problematisch, sondern eigentlich falsch waren. Mit ihnen brauchte man sich nicht großartig aufhalten. Man muss sagen, dass ungeachtet dieser Geringschätzung anderer Denker in den Handbüchern die Auseinandersetzung mit anderen philosophischen Positionen engagiert, intensiv, kritisch und argumentativ geführt wurde. Moderne Existenzialisten wie Gabriel Marcel, Jean-Paul Sartre oder Albert Camus und Heidegger kamen ausführlich zu Wort. Insbesondere wurde bei Früh aus Sartres "Pfahl im Fleische" oder "Huis Clos" häufig zitiert. Gabriel Marcel erfreute sich während eines Seminars mit dem Titel ""Du refus a invocation" einer ausführlichen und intensiven Würdigung, in dessen Mittelpunkt Überlegungen zum Thema "De subjecto et objecto in cognitione nostra intellectiva" standen. Mit Nachdruck machte Früh uns klar, dass Studenten an 6ffentlichen Universitäten stets auf der Jagd nach Scheinen seien. Folglich war jeder Seminarist gehalten, einen "Schein" zu erwerben, indem er ein Referat hielt. Die recht gut bestückte Trierer Seminarbibliothek erleichterte unser studentisches Engagement auf angenehme Art und Weise, da die notwendige Literatur stets zur Hand war.

Oft scharte man sich nach antikem Vorbild während der Pausen oder auch außerhalb des Lehrbetriebs in einem Grüppchen um den "Großen Lehrer Früh", um seinen Überzeugungen und Ansichten zu philosophischen Strömungen zu lauschen. Auch war es durchaus üblich, Vorträge, Veranstaltungen und Debatten auBerhalb des Hauses zu besuchen. Kinobesuche oder Besuche von Theater- und Opernaufführungen waren jederzeit möglich.

Ähnlich wie in Krotzenburg fanden donnerstags und sonntags Spaziergänge statt, welche uns in die nähere oder auch fernere Umgebung führten. Einmal pro Monat war Wandertag. Beliebt war die Fahrt auf einem Frachtschiff von der Schleuse Trier bis Detzem. Als Seminaristen genossen wir sofort das Vertrauen der Kapitäne. Nach dem Besuch eines Weinlokals trampte man zurück, wie überhaupt das Trampen unsere bevorzugte weil billigste Art des Reisens war. Auf diese Art konnten wir an Wandertagen schnell und ohne Unkosten interessante, umliegende Orte besuchen darunter Luxemburg, Metz, Bernkastel-Kues u.a. Auf der Rückreise von einem Ausflug nach Metz nahm uns ein freundlicher Franzose mit seinem LKW der Marke Berliet bis zur Grenze in Schengen mit, damals noch ein völlig bedeutungsloser Ort. Die Bedeutungslosigkeit zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass kaum ein Fahrzeug diese Grenze passierte, ein Umstand, der bei uns keinerlei Beunruhigung auslöste. Den Weg bis zur deutschen Grenzstation legten wir zu Fuß durch Erdbeerfelder mit leuchtend roten Früchten zurück. Da wir der festen Uberzeugung waren, uns im Niemandsland zu bewegen, gehörten folglich die reifen Früchte niemandem. Wir wussten die Gunst der Stunde zu nutzen, indem wir uns durch die Erdbeeren zur Grenze vorarbeiteten. Mit sicherem Blick erkannte der Zöllner, dass wir weder Vagabunden noch Schmuggler waren. Schnell stellte sich heraus, dass wir ins Seminar der Weissen Väter in Trier gehörten, woraufhin der freundliche Beamte einen LKW- Fahrer bat, uns doch nach Trier mitzunehmen. So geschah es auch. Während der Fahrt entspann sich ein sehr interessantes Gesprach über religiöse Fragen, wobei unser Berufsziel bei unserem Chauffeur mittleren Alters auf Unverständnis aber auch Respekt stiel.

Zu Beginn des 2. Semesters wurde Pater Lenfers nach Trier ernannt. Er absolvierte gerade in Bonn eine weitere universitäre Ausbildung und mit seinen in Bonn gewonnenen Erkenntnissen brachte er während seiner Seminare und Vorlesungen viel frischen Wind in unseren philosophischen Betrieb, da er unseren Blick über die Scholastik hinaus für andere Welten öffnete. Seine Betrachtungen zur Hermeneutik, die Erkenntnisse eines Konrad Lorenz oder auch die Ideen eines Sigmund Freud stießen auf sehr groRes Interesse. Scholastiker A. Willwoll konnte da mit seiner "Psychologia" nicht konkurrieren. Prof. Pater Fuchs referierte wahrend seiner Veranstaltung zur Bioanthropologie beispielsweise über das Verhalten der Breitnasenaffen. Dabei drückte er seine ohnehin schon markante Nase dergestalt platt, dass die untere Gesichtshälfte nur noch aus seiner Nase bestand. Pater Hahn versuchte in stoischer Ruhe und mit viel Bedacht uns für Kirchengeschichte zu erwärmen. Spezialisten unter den Seminaristen nutzten die Gelegenheit, um eifrig und ungestört Zigaretten zu drehen. Hahn mühte sich vergebens ab, mit Luthers Reformation und ähnlich "spannenden" Themen zu den Zigaretten in Konkurrenz zu treten. Stets wurde Feinschnitt der ortlichen Tabakfabrik Landewyck zu Zigaretten verarbeitet, was Hahn natürlich nicht verborgen geblieben sein konnte. Es entbrannte ein regelrechter Wettstreit unter einigen Seminaristen. Der Rekord wurde von einem Mitseminaristen namens L. Maurer gehalten. Sein Platz lag stets in der letzten Reihe des vielleicht 40 Seminaristen fassenden "Hörsaals". Reformation hin oder her, Maurer verarbeitete ein komplettes Päckchen (250 gr) zu Zigaretten, ohne dass Hahn irgendeine Bemerkung hätte fallen lassen von seinem Katheder aus. Das war Teil einer stillen Übereinkunft zwischen ihm und uns. Wir machten ihm keine Schwierigkeiten, er machte uns keine Schwierigkeiten. An der Uni in Straßburg sollte sich für mich erst später die Qualität seiner Veranstaltungen herausstellen. Legenddr waren auch Hahns Beispiele während seiner Logikvorlesungen. Zum Thema "arbor porphyriana" hieß es: "Der Meister sagt zum Lehrling: Nimm den Hammer und nagel das Brett an die Wand. Ach nein, ich glaube, das ist doch kein gutes Beispiel."" Mehrere Beispiele wurden auf diese Weise von ihm als eigentlich untauglich verworfen.

Ein nicht alltägliches Highlight war die Echternacher Springprozession am Pfingstdienstag. In Grüppchen brachen einige Seminaristen morgens um 5:00 von der Dietrichstraße aus auf, um in Eilmärschen ohne Pause die 25 Km bis zum Zielort zurückzulegen. Wahrend der volksfestartigen Veranstaltung "sprangen" wir mit vielen anderen zu Polkamelodien in Reihen durch die Straßen der Stadt bis zum Grab des Heiligen Willibrord in der Echternacher Basilika. Der Echternacher "Pilgerschritt" — zwei Schritte vor, einer zurück — ist ein beliebtes Klischee. Man springt mit seitlichen Schritten vorwärts, abwechselnd nach links und nach rechts. Das Ganze, indem man bei jedem Schritt kurz auf dem jeweiligen Fuß verweilt und dann mit dem anderen Fuß zum nächsten Schritt ansetzt, immer im Takt des Prozessionsmarsches. Besonders attraktiv war an diesem Tag der Umstand, dass die sonst durchaus kontrollierte Grenze gänzlich offen war. Besonders interessant waren fur uns die günstigen Zigaretten, welche wir stangenweise ungehindert aus Luxemburg mitnehmen konnten, was uns das Selberdrehen wahrend der Vorlesungen zur Kirchengeschichte zumindest für einige Tage ersparte.

Ein Ereignis der besonderen Art war stets Gaudete, der dritte Adventssonntag. An diesem Tag stand die Freude im Mittelpunkt und es wurde eine schöne Tradition gepflegt. Getreu dem Grundsatz "numquam duo, semper tres" traf man sich in einer Kleingruppe auf der Bude eines Seminaristen, um diesen Sonntag freudig zu begehen. Aus diesem Anlass wurde allerlei Hochprozentiges gebraut und auch restlos verzehrt. AuBerdem brachte man im Verlaufe der heißen philosophischen Debatten uber Existentialismus und Heidegger groBe Rauchopfer dar. Da es keine Sperrstunde gab, zogen sich diese Feiern bis tief in die Nacht zum Montag hinein. Da konnte es schon einmal passieren, dass als Folgeerscheinung allzu intensiver Freude der eine oder andere Seminarist die Messe um 6:30 Uhr noch nicht erreichen konnte. Die Konzentration auf Metaphysik oder Logik fiel mit einem auf die Hande gestützten, schweren Kopf am folgenden Vormittag dann besonders schwer; man war froh, wenn man bis zum Mittagsschlaf mit Anstand irgendwie über die Runden kam.

Man feierte in Trier gern und ausgiebig. Fasching 1966 stand ganz im Zeichen von Platon und Aristoteles. Alle Seminaristen waren mit weißer Toga bekleidet. In der Küche wurde stundenlang Hanf schwarz eingefärbt und so zu Perücken verarbeitet, deren Träger Frauen zum Verwechseln ähnlich sahen, ein Schelm wer Böses dabei denkt. Pit Roth schwitzte den ganzen Abend als Diogenes in einem Regenfass. Hermes stand mit nur einem Feigenblatt bekleidet als Statue auf der Bühne des großen Hörsaals, Griechische Tanzgruppen verbreiteten eine ausgelassene Stimmung. Selbst "Diana" und andere mit Perücken kunstvoll gestylte antike Schönheiten fehlten dabei nicht. Pater Früh wurde in feierlicher Zeremonie zum "Doctor humoris causa" ernannt, indem man ihm einen täuschend echten Doktorhut verlieh — Balsam auf seine Seele.

So gingen die Monate in Trier ziemlich unaufgeregt dahin bis Juli 1967. Von den 7 Mitschülern meiner Klasse, die sich in Trier eingeschrieben hatten, wechselten 4 ins Noviziat nach Hörstel (Westfalen). Immerhin haben zwei den Weissen Vatern bis heute die Treue gehalten.

Es gäbe sicher eine Menge zu schreiben uber die Berufungskrise der Kirche in Europa. Folgt man den Ausführungen namhafter Philosophen, sind die Gründe hausgemacht, lassen sich zurtückverfolgen auf Fehlentwicklungen früherer Jahrhunderte. Vielleicht gibt ja ein Ehemaliger den Anstoß zu einer Debatte über dieses Phänomen. Schau’n mer mal. Pörs (alias G. Waigand)