P. Franz Pfaff - Ein Leben für Uganda
Die Missionsarbeit von P. Pfaff begann 1965 im Süden Ugandas. Seine wichtigste Aufgabe, der er sich mit
ganzer Kraft widmete, war die Intensivierung des Ackerbaus mit dem Ziel der Ertragssteigerung. Dies
konnte P. Pfaff dann auch als großen Erfolg verbuchen.
Damit die verbesserten Methoden auch Verbreitung fanden, schrieb P. Pfaff zusammen mit einer Ordensschwester einen Leitfaden, der die verbesseren Ackerbaumethoden beschrieb. Interessant: Ackerbau , sowohl Praxis als auch Theorie, war auch Teil des Lehrplans im Religionsunterricht. P. Pfaff erinnert sich auch heute noch gerne an die Erfolge, die er mit seinen Methoden erzielte.
Abb. 1: Franz Pfaff (3. von rechts) am Tag seiner Primiz, zusammen mit
seinen Eltern und
Geschwistern
In dieser Zeit (1971 - 1979) war Uganda unter der Herrschaft von Idi Amin und viele Schreckensnachrichten kamen aus Uganda, was P. Pfaffs Familie sehr beunruhigte. P. Pfaff meinte allerdings, dass da vieles übertrieben wurde. Seine Schwester hat ihn damals besucht und konnte danach die Familie beruhigen. 1990 startete P. Pfaff mit Hilfe von Misereor ein neues Projekt im Norden des Landes, wo hauptsächlich halbnomadische Viehirten leben. Beim Projekt "Happy Cow" ging es um die Vermeidung und Bekämpfung von Viehkrankeiten und Parasiten, was den Menschen auch in ihrer eigenen Sprache vermittelt wurde. Auch diese Arbeit war rundum ein Erfolg: die Kühe blieben gesund, vier junge Hirten gingen zur Schule, wurden später Tierärzte und führen die Arbeit jetzt selbständig ohne fremde Hilfe weiter.
Abb. 2:
Pater Franz Pfaff bei der Eröffnung der Mariengrotte in der Pfarrei Ibanda im Jahr 1989.
Dabei lief nicht immer alles so glatt und nach Plan. Bei einem Schlichtungsversuch nach einem Viehdiebstahl wurde P. Pfaff bei einem Schusswechsel von einem Querschläger am Ellbogengelenk getroffen und musste dann im Krankenhaus in Kigali operiert werden.
Inzwischen hat Uganda selber so viel Priesternachwuchs, dass es auf Missionare aus dem Ausland verzichten kann. P. Pfaff hat aber immer noch Kontakt nach Uganda. Er war 2007 zu einem Besuch dort und dann nochmals 2015 anlässlich seines Priesterjubiläums.
Abb. 3:
Pater Franz Pfaff feiert den Gottesdienst mit einer kleinen Gemeinde auf dem Berg Kadam.
Abb. 4:
Pater Franz Pfaff besuchte 1994 die Gläubigen im Dorf Nakapiripirit.
Damit die verbesserten Methoden auch Verbreitung fanden, schrieb P. Pfaff zusammen mit einer Ordensschwester einen Leitfaden, der die verbesseren Ackerbaumethoden beschrieb. Interessant: Ackerbau , sowohl Praxis als auch Theorie, war auch Teil des Lehrplans im Religionsunterricht. P. Pfaff erinnert sich auch heute noch gerne an die Erfolge, die er mit seinen Methoden erzielte.
In dieser Zeit (1971 - 1979) war Uganda unter der Herrschaft von Idi Amin und viele Schreckensnachrichten kamen aus Uganda, was P. Pfaffs Familie sehr beunruhigte. P. Pfaff meinte allerdings, dass da vieles übertrieben wurde. Seine Schwester hat ihn damals besucht und konnte danach die Familie beruhigen. 1990 startete P. Pfaff mit Hilfe von Misereor ein neues Projekt im Norden des Landes, wo hauptsächlich halbnomadische Viehirten leben. Beim Projekt "Happy Cow" ging es um die Vermeidung und Bekämpfung von Viehkrankeiten und Parasiten, was den Menschen auch in ihrer eigenen Sprache vermittelt wurde. Auch diese Arbeit war rundum ein Erfolg: die Kühe blieben gesund, vier junge Hirten gingen zur Schule, wurden später Tierärzte und führen die Arbeit jetzt selbständig ohne fremde Hilfe weiter.
Dabei lief nicht immer alles so glatt und nach Plan. Bei einem Schlichtungsversuch nach einem Viehdiebstahl wurde P. Pfaff bei einem Schusswechsel von einem Querschläger am Ellbogengelenk getroffen und musste dann im Krankenhaus in Kigali operiert werden.
Inzwischen hat Uganda selber so viel Priesternachwuchs, dass es auf Missionare aus dem Ausland verzichten kann. P. Pfaff hat aber immer noch Kontakt nach Uganda. Er war 2007 zu einem Besuch dort und dann nochmals 2015 anlässlich seines Priesterjubiläums.