Die Klepfer

Webseite ehemaliger Schüler der Weißen Väter und ihrer Weggefährten

P. Otto Mayer

Pater Otto Mayer stammt aus Gosheim in Baden-Würtemberg. Viele Jahre war er in Ruanda in der Seelsorge tätig. In dieser Zeit fiel auch der schreckliche Völkermord. Die Geschehnisse hielt P. Mayer akribisch in seinem "Tagebuch des Grauens" fest. Danach war er für sieben Jahre Ökonom des Studienhauses der Afrikamissionare in Ruzizi am südlichen Ufer des Kivu-Sees. Er war zuständig für die materiellen Belange des Hauses und der Gemeinschaft dort. Er war geistlicher Begleiter für einige junge Leute in der Ausbildung und hat als Dozent für Geschichte der Spiritualität ausgeholfen. Auch als Exerzitienbegleiter setzte er sich ein. Drei Jahre lang arbeitete P. Mayer in Goma am nördlichen Ufer des Kivu-Sees. Dort im „Foyer Godefroid Ngongo" half er gemeinsam mit zwei Mitbrüdern jungen Leuten, ihren Weg zu finden hin zu einer missionarischen Berufung. Da die Schulbildung nicht überall im Kongo die gleiche Qualität hat, wird den jungen Leuten in dieser Gemeinschaft geholfen, ein Bildungsniveau zu erreichen, das den Zugang zu einer Universität sichert.
Seit seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitet er in der "Gemeinschaft Lavigerie", die sich vor allem um Geflüchtete, Migranten und Asylanten kümmert.



Hier einige Eindrücke aus dem Congo: