Treffen ehemaliger Schüler der Weißen Väter
Rietberg am 8.9.26
von Ulrich Kamphausen
Das Ehemaligentreffen in Rietberg hat eine lange Tradition.
Raimund Hötte informierte mich bereits über Treffen in den 90er-Jahren. Zu den Initiatoren, von
denen ich weiß, gehörten Gerd Zimmermann, Gerd Knipping, Udo Kocsis und Peter Schröder. Mehrere
Jahre pausierten die Treffen, bis bei Bernd Herbort und Peter Schröder im Jahr 2024 die Idee
aufkeimte, die alte Tradition regelmäßiger Treffen wieder aufleben zu lassen.
Bernd tauchte – nachdem ich fast 60 Jahre nichts mehr von ihm gehört hatte – eines Tages mit den
Worten „Kennst du mich noch?“ vor meiner Haustür auf. Langer Rede, kurzer Sinn: Bernd infizierte
mich mit seiner Idee.
So planten wir zu dritt ein neues Ehemaligentreffen.
Peter besitzt noch viele Unterlagen über das Leben und Wirken der Weißen Väter. Besonders wertvoll
war, dass er auch noch über Listen ehemaliger Schüler verfügte.
Anhand dieser Listen luden wir zum ersten Nachfolgetreffen ein. Leider waren und sind viele Angaben
auf den Listen nicht mehr aktuell. So konnten wir nicht alle ehemaligen Schüler erreichen oder
erhielten die Rückmeldung: „Brief nicht zustellbar.“
Traurig waren vor allem die Rückmeldungen, die uns über den Tod ehemaliger Weggefährten
informierten.
Auch wenn die Zahl der Ehemaligen, die sich am 9. September 2025 im Hotel zur Post in Rietberg
einfanden, mit zwölf zunächst gering erscheinen mag, wurde das Treffen ein voller Erfolg.
Alle waren sich einig: Das Ehemaligentreffen sollte nun jährlich, zum gleichen Zeitpunkt und am
gleichen Ort stattfinden.
So hatten Peter, Bernd und ich auch in diesem Jahr wieder für den 8. September nach Rietberg
eingeladen.
Neben den Zusagen zur Teilnahme erhielten wir viele Rückmeldungen – zwar mit Absagen, aber stets mit
netten Worten, manchmal auch mit persönlichen Erinnerungen und dem Versprechen, im nächsten Jahr
dabei sein zu wollen.
Am Dienstag, dem 8. September 2026, war es dann so weit.
Alte Verbindungen nach „oben“ bestehen anscheinend noch. Bei angenehmen Temperaturen und
Sonnenschein füllte sich der Biergarten nach und nach mit uns ehemaligen Rietbergern auf Zeit.
Sätze wie „Du bist doch der …“ oder „Dich hätte ich wirklich nicht wiedererkannt“ machten die Runde.
Und doch war die ganze Gruppe nach kürzester Zeit – ganz ohne jegliche „Regie“ – in intensivste
Erinnerungen vertieft.
Das geplante gemeinsame Abendessen wurde – zum Leidwesen der Küchencrew, der an dieser Stelle
ausdrücklich gedankt werden soll – immer weiter hinausgeschoben.
Durch leichten Druck, indem die Speisekarten verteilt wurden, aber wohl eher dadurch, dass sich die
Sonne langsam zurückzog und es im Biergarten doch etwas kühler wurde, wechselten wir schließlich in
die für uns vorbereitete Gaststube.
Das Abendessen war vorzüglich, konnte unseren Wunsch nach Austausch von Erinnerungen, Erlebnissen
und Lebensläufen aber nur kurzfristig unterbrechen.
Erst am späten Abend trennten wir uns schweren Herzens – verbunden mit dem Versprechen, uns im
nächsten Jahr wiederzusehen.
Wie ernst dieses Versprechen gemeint war, zeigt sich daran, dass das Hotel zur Post für den 7.
September 2027 bereits jetzt ausgebucht ist.
Sieben von uns trafen sich am nächsten Morgen noch zu einem gemeinsamen Frühstück.
Es bleibt die Erinnerung an ein Wiedersehen mit guten Freunden – und der Wunsch, sich im nächsten
Jahr gesund und munter wiederzutreffen.
(Der Text wurde durch ChatGPT etwas „geglättet“)
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