Aus der Chronik der Weißen Väter 1936 - 37
Jahresbericht 1936/37
Personal des Hauses am 1. Juli 1936:
P. Martin Schell, Superior; P. Trescher; P. Huber; P. Weber, Peter; P. Baudoux; P. Straub; P. Beiter; P. Könen; P. Eisele; P. Lambert.
Brüder: Laurentius, Engelmar, Ansbald, Adjutus, Eberhardt, Waldemer, Elmar, Hatto, Lothar.
2 Knechte: Joh. Beck u. Peter Fellner.
73 Schüler.
Im vergangenen Berichtsjahr war der Gesundheitszustand nicht der beste. Br. Lothar musste sich einer Bruchoperation.unterziehen, Br. Ansbald musste wegen angegriffener Lunge sich monatelang schonen und sogar 6 Wochen Liegekuren machen im hiesigen Krankenhaus. Den ganzen Spätherbst und Winter waren Schüler kränklich. Einige mussten längere Zeit zur Behandlung ins Krankenhaus. Im Januar suchte uns eine starke Grippe heim. Über 20 Schüler und auch einige Patres und Brüder hatten zu gleicher Zeit die Grippe, so dass wir für einige Tage den Unterricht ausfallen lassen mussten.
Die Aushilfen im Berichtsjahr waren sehr zahlreich, besonders im Advent und der Fastenzeit. Trotz vieler Schularbeit waren die Patres unermüdlich und selbstlos in der Übernahme von Aushilfen, um auch so für das Werk zu arbeiten.
Das Frühjahr 1937 brachte uns in der näheren und weiteren Umgebung von Haigerloch mehrere Primizfeiern von Mitbrüdern. In Boll feierte P. Hoch Primiz, in Bisingen P. Otto Stengel, in Geislingen P. Gulde, in Tailfingen P. Schirmer, in Aalen P. Schmid und P. Funk, im Badener Land P. Fischer und P. Rieger. An verschiedenen Primizfeiern nahm ein Pater unseres Hauses teil.
Besondere. Ereignisse des Jahres:
Am 24. Juli beginnen die Ferien unserer Schüler.
Am 24. und 25. reisen die Patres alle mit Ausnahme von P. Straub, P. Eisele und P. Lambert nach Trier in die Exerzitien. Alle freuen sich, wieder einmal gemeinsam mit den Mitbrüdern zusammen zukommen. Die Exerzitien dauerten von 26.7. bis 3.8. Danach reisen die Patres alle zurück mit Ausnahme von P. Superior, der sich noch nach Marienthal begibt. Ebenso verbringt P. Huber kurze Zeit in Marienthal zur Erholung.
Am 6.8. versammelten sich etwa 4o Schüler und einige Fratres im Haus, um den üblichen Schwabentag abzuhalten.
Im Verlauf der Sommermonate feierten einige Mitbrüder Abschied in ihrer schwäbischen Heimat vor ihrer Abreise in die Missionen. So P. Rau in Öffingen, P. Ritter in Hechingen, Br. Suitbert und Br. Burkhardt. Diese Feiern waren Missionskundgebungen, die bei der Bevölkerung wieder die Missionsbegeisterung weckten.
Haigerloch, den 1. Juli 1937
Am 15. August sind sehr viele Aushilfen. 2 Patres halfen aus bei der Wallfahrt in Moosbronn/Schwarzwald.
Am 31. August kehrten die Schüler vollzählig aus den Ferien zurück
Am l4. Sept. ist kurze Schulrevision durch Schulrat Bader.
Am 23. Sept. begab sich Br. Lothar ins Krankenhaus Horb, um sich einer Bruchoperation zu unterziehen. Alles gut verlaufen. Ebenfalls muss der Schüler M. Schmid, der schon lange eine Wunde am Bein hat, einige Wochen ins Krankenhaus.
Am 27. Sept. erhalten wir eine traurige Nachricht aus Rietberg.
P. Fechter, der sich in Hamm einer schweren Operation unterziehen musste, ist gestorben. Am Beerdigungstag, den 3o. Sept., hatten auch wir in unserer Kapelle ein Requiem für den verstorbenen Mitbruder im Beisein seiner Angehörigen. Auch an dem Requiem in Hart, der Heimat des Verstorbenen, nimmt das ganze Haus soweit möglich teil. R.i.p.
Am 28. Sept. war Regierungsrat Waldhausen und Schulrat Bader hier zu einer Revision des Schulbetriebes. Aber die Herren halten sich nicht lange auf.
Am 4. Okt. legen Br. Adjutus, Waldemar und Elmar nach vorausgegangenem Einkehrtag den 2. Missionseid ab. Im Herbst helfen unsere Schüler, wie schon seit Jahren, auf dem Seehof bei der Kartoffelernte. Auf Veranlassung des Arbeitsamtes Balingen helfen unsere Schüler an einigen Nachmittagen ausnahmsweise auch auf dem Kremensee. Es mangelt eben an landwirtschaftlichen Arbeitern.
Am 15. Okt. musste sich Br. Lothar zur Musterung in Hechingen stellen.
Am 25. Okt. Fest Christi des Königs. An diesem Tage erneuerten wir die Weihe des Hauses an das heiligste Herz Jesu.
An Allerheiligen sind sehr viele Aushilfen wie jedes Jahr. Den Allerseelentag begingen wir in der üblichen Weise mit feierlichem Requiem und Libera an der Gedenktafel der Gefallenen.
Am 3. November traf Herr P. Provinzial ein zur Visitation. Mit ihm kam sein Skretär, P. Hunkenschröder, um einige Wochen bei uns sich zu erholen.
Am 11.11. Abreise von P. Provinzial. An diesem Tage auch das Fest des Hausobern. Ein schönes Familienfest, das zeigt, dass alle in ihrer Arbeit am Werk Cor unum et anima una sind!
Der November hat für uns eine besondere Erinnerung. Die Nacht vom 5. zum 6. brachte uns große Aufregung. Es wurde in der Nacht bei uns eingebrochen. Der Einbrecher stattete dem ganzen Keller und ersten Stock seinen Besuch ab. Alle Opferkästchen wurden erbrochen, im Sprechzimmer alle guten Bestecke mitgenommen und den Schülern vieles aus den Pulten in den Studiensälen entwendet. Gleich am kommenden Morgen nahm der Landjäger die Untersuchung auf. Es gelang in wenigen Tagen, den Dieb zu fassen in seiner Heimat. Erfreulicherweise konnten wir die meisten gestohlenen Sachen zurückbekommen.
Ende des Monates Mission in der Pfarrei Haigerloch. An verschiedenen Predigten nahmen unsere Schüler teil und die Patres halfen im Beichtstuhl.
Der Advent bringt uns ein gerütteltes Maß an Arbeit, da wir neben der Arbeit in der Schule jetzt vor den Ferien sehr viele Aushilfen haben. Der Gesundheitszustand der Schüler ist nicht sehr gut. Einer musste sich einer Kropfoperation unterziehen.
Dauernd sind Schüler krank. Vielleicht eine Folge des nassen Herbstes und Winters. Dieser Winter hat fast immer Regen.
Am 23.12. reisen die Schüler für drei Wochen in die Ferien nach Hause.
Über Weihnachten sind die meisten Patres abwesend auf schweren Aushilfen. Trotzdem feierten die Patres und Brüder zu Hause schöne Weihenachten. Selbst das mitternächtliche Hochamt wurde gehalten unter mithilfe einiger Schüler, die aus der Umgegend kamen, um mit uns Weihnacht zu feiern.
1937
Mit frohem Mut beginnen wir das neue Jahr. Gott hat uns bisher beschützt, er wird uns auch weiter helfen.
Am 5. 1. verlässt uns P. Straub. Er wird nach England gehen, um seine englischen Sprachkenntnisse zu vervollkommnen.
Am 7. 1. kehren die Schüler aus den Ferien zurück. 10 Schüler fehlen noch wegen Krankheit. Sofort mit der Ankunft der Schüler setzt auch bei uns im Haus die Grippe ein. Schon nach wenigen Tagen haben wir 15 Kranke, und da sich die Zahl der Kranken mehrt, auch P. Superior und später P. Baudoux und P. Eisele und einige Brüder werden krank, müssen wir den Schulbetrieb vorübergehend aussetzen. Ein Klassenzimmer wird zum Krankensaal eingerichtet. Obwohl einige Schüler sehr stark von der Grippe angegriffen waren, ging alles gut vorbei. Der Schulbetrieb kann nach wenigen Tagen wieder aufgenommen werden. Ende des Monats erkrankt Br. Ansbald. Nach Weisung des Arztes muss er sich Monate lang schonen. Im Februar geht Br. Ansbald für 6 Wochen ins hiesige Krankenhaus, um dort eine Liegekur zu machen. Br. Laurentius muss wegen akuten Ohrenleidens öfters nach Tübingen zur Behandlung.
Von Januar bis März ist Fr. Stengel aus dem Seminar in Trier hier zur Erholung. Er soll hier seine Gesundheit wieder kräftigen, um an Ostern die Priesterweihe empfangen zu können. Im Februar müssen wieder einige Schüler ins Krankenhaus. Einer hat eine Gehirnerschütterung infolge eines Unfalles auf dem Eis.
Am 14.2. besuchen uns Br. Phokas und Br. Otto. Beide weilen in ihrer Heimat. Sie werden in Bälde in die Missionen reisen. Die Abschiedsfeier beider in ihrer Heimat, an der je ein Pater und einige Brüder teilnehmen, ist ein Festtag für die ganze Pfarrei und weckt wieder die Missionsliebe in der Bevölkerung. Auch Br. Christoph besucht uns auf der Durchreise nach der Schweiz.
Am 1.3. erhält Br. Lothar seinen Gestellungsbefehl zum Arbeitsdienst und Br. Waldemar zum Militär für eine zweimonatige Ausbildung.
Am 5.3. ist Schulrevision von Kreisschulrat Bader. Er besucht vor allem die Klassenstunden der jüngeren Patres.
In der Fastenzeit sind sehr viele Aushilfen, und recht schwere. Jeden Sonntag sind die meisten Patres abwesend, verschiedentlich auch noch Beichtaushilfe während der Woche.
Am Passionssonntag finden in der Umgegend verschiedene Primizen von Mitbrüdern statt, an denen je ein Pater teilnimmt.
Am Fest des hl. Joseph besucht uns P. Schirmer und feiert für unsere Schüler Nachprimiz. Am 19.3. schließen wir das Schuljahr. Am 20. reisen die Schüler in die Osterferien. Br. Lothar und Elmer müssen zum Arbeitsdienst.
Während der Karwoche haben wir Buben aus Pforzheim im Haus zu Exerzitien. Sie konnten sonst nirgends mehr unterkommen, da in der Woche alle Exerzitienhäuser belegt sind. So nahmen wir sie ausnahmsweise auf.
An Ostermontag verlässt uns P. Trescher. Er ist ernannt als Superior von Rietberg.
An Ostern verunglückt P. Weber mit dem Motorrad anlässlich einer Aushilfe. Ey muss sofort ins Krankenhaus gebracht werden. Zersplitterung des Nasenbeines und Gehirnerschütterung. Er kann aber schon nach wenigen Tagen wieder aus dem Krankenhaus zurückkommen.
Am 21.5. siedelt P. Hinkelbein wieder nach Haigerloch. Br. Regulus, der seit längerer Zeit hier weilt, unterzieht sich einer Kur in dem Tropengenesungsheim in Tübingen.
Am 6.4. treffen die beiden Neupriester, die nach hier ernannt sind, P. Fischer und P. Schmid, hier ein. Am 12.4. Rückkehr der Schüler aus den Ferien.Wir beginnen das neue Schuljahr mit 70 Schülern.
Am 13.4. beginnt der Unterricht. Von jetzt ab ist nur am Vormittag Unterricht. Es tritt ein neuer Stundenplan in Kraft mit verschiedenen Änderungen in Folge der neuen Schulreform. (s. Anmerkung 1.) 14.4. Schutzfest des hl. Josef. Namenstag des P. General. Da wir Schule halten müssen, verlegen wir die Feier auf den kommenden Sonntag.
18.4. Am heutigen Sonntag feiern wir den Namenstag von P. General, gleichzeitig feiern die beiden Neupriester Nachprimiz. Am Vorabend legt Br. Egbert seinen 2. Missionseid ab. In der Abendfeier im Familienkreis gedenkt P. Superior der dreifachen Festfeier. Die Feier schliesst mit dem begeisterten Lied: Wir bleiben treu.
1. Mai, Tag der nationalen Arbeit. Die Schüler und einige Patres nehmen an dem Umzug und der Feier des Tages in der Stadt teil. Den Schülern ist den ganzen Tag Gelegenheit gegeben, die Radioübertragungen aus Berlin zu hören. (s. Anmerkung 2.)
3. Mai. Auf einer Wallfahrt ins Weggental besichtigen 130 Frauen aus Stuttgart unser Haus. Auf Ihren Wunsch halten wir ihnen eine Segensandacht. Die Frauen des Müttervereins erbauten sich sehr am Gebet und Gesang unserer Schüler und schieden mit den besten Eindrücken von unserem Haus und mit Interesse für unser Missionswerk. (s. Anmerkung 3.)
Anfang Mai erhalten wir 4 neue Brüder: Br. Beda, Suso, Ingobert, Bonifatius. Br. Laurentius, der einige Jahre hier weilte, ist nach Grosskrotzenburg versetzt. Anfang Mai treffen noch einige neue Schüler ein. So haben wir jetzt 73 Schüler.
Seit einiger Zeit weilt P. Kornke hier zur Erholung. Er befindet sich im hiesigen Krankenhaus zu Liegekuren. Mitte Mal kann er wieder das Krankenhaus verlassen und bleibt noch einige Zeit bei uns bis er seine Arbeit wieder aufnimmt.
Pfingstdienstag machen wir mit den Schülern den Pfingstausflug. Zusammen mit den Firmlingen gehen alle nach Rottenburg. Während die Firmlinge sich in den Dom begeben, machen die übrigen Schüler eine Wallfahrt ins Weggental. Anschließend machen die größeren Schüler eine Wanderung auf die Wurmlinger Kapelle. Die kleineren gehen wieder Richtung Haigerloch. Die Patres im Weggental bewirteten unsere Schüler gastlich.
Am 19. beginnen die Exerzitien der Schüler; P. Voit hält die Vorträge. Am 26. Mai trifft P. Straub wieder hier ein. Er wird wieder das Ökonomat übernehmen.
Am Herz Jesu - Fest legt Br. Eberhardt seinen 2. Missionseid ab.
Am 6. Juni findet der Bekenntnistag der kath. Jugend statt. Unsere Schüler nehmen an der Abendfeier in der Schlosskirche teil, auch an der Gemeinschaftsmesse in der Stadtkirche.
Während das Frühjahr sehr nass war, ist jetzt der Juni sehr heiß. Das Thermometer zeigt an manchen Tagen bis zu 35 Grad im Schatten.
In der Umgegend findet die Investitur zweier Pfarrer statt, an der je ein Pater als Vertreter des Hauses teilnimmt.
Am 16. Juni ist der Dies (?) der Geistlichen im Haus. 48 Pfarrer haben sich eingefunden. Der Dies wurde auf Wunsch der Pfarrer eröffnet mit der Kongregationsansprache und einer Segensandacht, bei der unsere Schüler sangen.
Am 21. Juni Fest unseres Hauspatrons, des hl. Aloysius. Herr Dekan Dieringer und Pfarrer Biener sind bei uns zu Gast. Der Herr Bürgermeister konnte wegen dienstlicher Abwesenheit nicht teilnehmen. Am 30. feiern wir den ersten Sterbejahrtag unseres verstorbenen Schülers Langenfeld. P. K. Stengel macht hier seine 8-tägigen Exerzitien.
Stand des Personals am 1.Juli 1937: Patres:
P. Superior Schell, P. Fr. Huber, P. Peter Weber, P. Baudoux, P. Straub, P. Beiter, P. Könen, P. Eisele, P. Lambert, P. Fischer, P. Schmid; als Gast weilt hier: P .Hinkelhein.
Brüder:
Engelmar, Ansbald, Egbert, Adiutus, Eberhardt, Hatto, Beda, Suso, Ingobert und Bonifatius.
73 Schüler, davon 9 OIII, 15 UIII, 21 IV, 28 VI.
Dazu 2 Knechte: Joh. Beck und Peter Fellner.
(gez.) P. M. Schell, Sup.
Anmerkungen:
1. Mit der Neugliederung des Schulwesens 1937/38 endete die Typenvielfalt des Gymnasiums. Es gab nur die „Deutsche Oberschule“, getrennt für Jungen und Mädchen, (mit Englisch als erster und, für Jungen, Latein als zweiter Fremdsprache) sowie als vereinzelte „Sonderform“, deren Rolle und Bedeutung immer mehr abnahm, das altsprachliche Gymnasium mit Latein ab Sexta (nach den neuen Bezeichnungen Klasse 1, heute Klasse 5), mit Griechisch nunmehr ab Quarta (Klasse 3, heute Klasse 7) und Englisch ab Untertertia (Klasse 4, heute Klasse 8). Die Entchristlichung der Schule und Ablehnung des „neuhumanistischen Bildungsideals“ fanden ihren entsprechenden Ausdruck in den begleitenden Erlassen, die den „durch Blut und geschichtliches Schicksal bestimmten deutschen Menschen“ als Erziehungsziel der „völkischen Weltanschauungsschule“ vorschrieben.
Quelle: http://koetting-bg.de/8-5-neugliederung-des-schulwesens-1937-1938-das- altsprachliche-gymnasium-als-sonderform-der-deutschen-oberschule/"
2. 1.Mai 1937: Aus Anlass des Mai-Feiertags hielt der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler vor 1,5 Millionen Menschen im Berliner Lustgarten eine vom Rundfunk übertragene Rede, wleche auch die Schüler des Missionshauses Haigerloch Gelegenheit hatten, zuzuhören. Unter den nationalsozialistischen Feiertagen nahm seit 1933 der 1. Mai eine herausragende Stellung ein. Seiner ursprünglichen Bedeutung als wichtigster Festtag der internationalen Arbeiterschaft beraubt, hieß er fortan: "Feiertag der nationalen Arbeit". Es fehlte ihm jeglicher Bezug zur Arbeit.
3. Das Deutsche Frauenwerk (DFW) war ein nationalsozialistischer Frauenverband, der im Oktober 1933 geschaffen wurde. Er diente neben der NS- Frauenschaft als Sammelbecken für die Mitglieder der gleichgeschalteten Frauenvereine der Weimarer Republik. Darunter waren nationalistisch und konservativ orientierte Frauenvereine wie der Bund Königin Luise, Evangelisches Frauenwerk, die Schwesternschaft des Deutschen Roten Kreuzes und der Reichsbund der deutschen Hausfrauen.
Zur Rolle der Müttervereine in der NS-Zeit im Münsterland siehe :
BEATRIX LAHRKAMP: Zur Auseinandersetzung zwischen katholischer Kirche und Nationalsozialismus im Münsterland - Eine Analyse kirchlicher Erlebnisberichte. Quellen (als pdf-Datei frei im Internet verfügbar):
https://www.lwl.org/westfaelische- geschichte/txt/wz-9337.pdf oder antiquarisch: Beatrix Lahrkamp, Verlag Bonifatius- Druckerei Paderborn, 1986.
Transkription, Formatierung und Anmerkungen:
Dr. Wolfgang Völker, Lengerich/Westf.